Halsbandschnäpper

Halsbandschnäpper (Ficedula albicollis)

Der Halsbandschnäpper (Ficedula albicollis) ist eine Vogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper. Er ist ein Charaktervogel insbesondere der Streuobstwiesen.

Der Halsbandschnäpper ist klein und kompakt gebaut. Sein Kopf ist relativ groß und trägt einen kurzen, dünnen Schnabel, der leicht nach unten und nicht leicht aufwärts gebogen ist wie beim Trauerschnäpper. Die Flügel sind breit und zugespitzt, der Schwanz ist lang, dünn und fächerförmig. Männchen sind auffällig schwarz und weiß gemustert. Der Kopf und das Gesicht sind schwarz gefärbt, eine Ausnahme ist der große, weiße Stirnfleck und die Kehle. Auch der obere Teil des Rückens, die Armschwingen, der Daumenfittich und die Handschwingen sind schwarz

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. Über die Armschwingen zieht sich ein breites, weißes Band. Die Schwanzoberseite ist ebenfalls schwarz, der Rest des Körpers ist weiß gefärbt. Weibchen haben ein graubraunes Gesicht und keinen Stirnfleck wie die Männchen, auch ihr Rücken und die Schulterfedern sind grau. Der Nacken ist hellgrau und auch das beim männlichen Vogel weiße Band auf dem Rücken ist dunkler. Die Handschwingen, der Daumenfittich und die äußersten Armschwingen sind schwarzbraun, das weiße Band auf diesen fällt nicht so groß aus. Ein heller Lidring zieht sich um die Augen. Im Schlicht- und Jugendkleid sind die Vögel noch weniger kontrastreich gefärbt, beziehungsweise die Flügel sind bräunlicher. Sie ähneln damit anderen Vögel der Gattung Schnäpper sehr, besonders dem Trauerschnäpper.

Von den schiefergrauen Beinen sind nur die Füße zu sehen, die je eine nach hinten und drei nach vorne weisende, bekrallte Zehe besitzen. Der Schnabel und die großen Augen sind schwarzgrau. Der Halsbandschnäpper erreicht eine Körperlänge von 13 Zentimetern.

Der Halsbandschnäpper jagt überwiegend Insekten in der Luft, sucht aber auch auf dem Boden, besonders in Laub, nach Larven, Spinnen und anderen Wirbellosen. Seltener frisst er Beeren. Er singt langsam mit gepressten Tönen trüh ziit tru sidi, ein typischer Ruf ist ein langgezogenes iip.

Der Halsbandschnäpper bevorzugt Laubwälder und Parks mit altem Baumbestand, Friedhöfe und Streuobstflächen. Er nistet in Baumhöhlen und nimmt auch künstliche Nisthilfen an. Die Brut findet in der Zeit von Mai bis Juli statt.

Der Halsbandschnäpper kommt in Laubwäldern, Parks und Gärten im östlichen Europa und im nördlichen Asien vor. Dort gibt es ihn in Nordwestitalien, Süditalien, Süddeutschland, in der Schweiz

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, Schweden, Österreich, Tschechien, in Osteuropa, im baltischen Teil Russlands, in Lettland, in der Ukraine und in Westfrankreich. In Asien kommt er in Südrussland, Kasachstan und in Aserbaidschan vor. Als Brutvogel fehlt der Halsbandschnäpper im nördlichen Deutschland völlig. Von August bis September zieht der Schnäpper in das zentrale und südliche Afrika, um im Mai wieder in seinen Brutgebieten anzukommen.

Sein Bestand gilt mit einer Größe von 1.400.000 bis 2.400.000 Exemplaren als gesichert. In den letzten Jahrzehnten gab es einen deutlichen Anstieg der Populationen. Die größten Populationen liegen in Rumänien und in der Ukraine und umfassen etwa 600.000 Vögel.

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schönberg am Kamp

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schönberg am Kamp enthält die 27 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Schönberg am Kamp.

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes. Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse

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Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Aggsbach | Albrechtsberg an der Großen Krems | Bergern im Dunkelsteinerwald | Droß | Dürnstein | Furth bei Göttweig | Gedersdorf | Gföhl | Grafenegg&nbsp

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;| Hadersdorf-Kammern | Jaidhof | Krumau am Kamp | Langenlois | Lengenfeld | Lichtenau im Waldviertel | Maria Laach am Jauerling | Mautern an der Donau | Mühldorf | Paudorf | Rastenfeld | Rohrendorf bei Krems | Rossatz-Arnsdorf&nbsp

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;| Schönberg am Kamp | Senftenberg | Spitz | St. Leonhard am Hornerwald | Straß im Straßertale | Stratzing | Weinzierl am Walde | Weißenkirchen in der Wachau

Tuschino (Kaliningrad)

Tuschino (russisch Тушино, deutsch Nettschunen, 1938 bis 1945 Dammfelde, auch: Lobellen, sowie: Dirwonuppen

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, 1935 bis 1945 Ackerbach, litauisch Nečiūnai, auch: Luobeliai, sowie: Dirwonupiai) ist der gemeinsame Name dreier ursprünglich eigenständiger Ortschaften in der russischen Oblast Kaliningrad. Tuschino gehört zur städtischen Gemeinde Nemanskoje im Rajon Neman. Die Ortsstelle Dirwonuppen/Ackerbach ist verlassen.

Tuschino liegt an der russischen Regionalstraße R 508, zwölf Kilometer südöstlich der Kreisstadt Neman (Ragnit). Ein Bahnanschluss besteht nicht.

Das kleine ehemals Nettschunen genannte Dorf wurde um 1732 gegründet. Ab 1874 gehörte es zum Amtsbezirk Titschken, der bis 1922 zum Kreis Ragnit, danach zum Landkreis Tilsit-Ragnit im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte. Am 31. Juli 1930 wurde Nettschunen in den Nachbaramtsbezirk Raudszen (ab 1936 „Amtsbezirk Raudschen“, 1938 bis 1945 „Amtsbezirk Rautengrund“) umgegliedert. Im Jahre 1910 waren in Nettschunen 212 Einwohner registriert. Ihre Zahl stieg bis 1933 auf 262 und betrug 1939 noch 249.

Aus politisch-ideologischen Gründen zur Vermeidung fremdländisch klingender Ortsnamen wurde Nettschunen am 3. Juni – amtlich bestätigt am 16. Juli – des Jahres 1938 in „Damfelde“ umbenannt. Sieben Jahre später kam der Ort in Kriegsfolge mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion.

Das bis 1946 Lobellen genannte Dorf bestand vor 1945 aus einem sehr großen und mehreren nur kleinen Höfen. Zwischen 1874 und 1945 war der Ort in den Amtsbezirk Raudszen (1936 bis 1939 „Amtsbezirk Raudschen“, 1939 bis 1945 „Amtsbezirk Rautengrund“) eingegliedert und gehörte somit bis 1922 zum Kreis Ragnit, danach zum Landkreis Tilsit-Ragnit im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen. Im Jahre 1910 wohnten im Gutsbezirk Lobellen 163 Menschen, deren Zahl in der Landgemeinde Lobellen bis 1933 auf 189 anstieg und 1939 bereits 194 betrug.

Lobellen war eine Außenstelle des Remonteamtes Neuhof-Ragnit, zu der ein Vorwerk und eine Schäferei gehörten. Das Vorwerk wurde 1922 aufgesiedelt und zur Landgemeinde erhoben. Siedler waren vor allem Arbeiter des Vorwerks und der Schäferei. Es entstanden immerhin 24 Hofstellen.

Lobellen wurde im Jahre 1945 in Folge des Zweiten Weltkrieges der Sowjetunion zugeordnet.

Das einstige Dirwonuppen prägten vor 1945 mehrere große und zwei kleine Höfe. Zwischen 1874 und 1945 gehörte der Ort zum Amtsbezirk Titschken, der 1939 in „Amtsbezirk Tischken“ umbenannt wurde und bis 1922 Teil des Kreises Ragnit, danach des Landkreises Tilsit-Ragnit im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen war. Im Jahre 1910 waren in Dirwonuppen 104 Einwohner gemeldet, 1933 waren es 88 und 1939 – das Dorf hieß inzwischen „Ackerbach“ – noch 90. Mit dem ganzen nördlichen Ostpreußen kam der Ort 1945 zur Sowjetunion.

Im Jahre 1946 erhielten die bisher zu Ostpreußen gehörenden drei Dörfer russische Bezeichnungen: Nettschunen resp. Dammfelde wurde „Tuschino“ genannt, während Lobellen den Namen „Russino“ und Dirwonuppen resp. Ackerbach den Namen „Kostromskoje“ erhielt. Alle drei wurden im gleichen Jahr in den Bolschesselski selski sowjet (Dorfsowjet Bolschoje Selo (Unter Eißeln, 1938 bis 1946 Untereißeln)) eingegliedert, der dem neu gebildeten Rajon Neman (Kreis Ragnit) zugehörte. Noch vor der Struktur- und Verwaltungsreform 2009 erhielten Russino und Kostromskoje nun auch den Namen „Tuschino“ und wurden dann als eine gemeinsame und als „Siedlung“ (russisch: possjolok) eingestufte Ortschaft in die Nemanskoje gorodskoje posselenije (Stadtgemeinde Neman (Ragnit)) integriert. Der gemeinsame Ort Tuschino zählt derzeit 82 Einwohner (Stand: 14. Oktober 2010).

Wie in fast allen nordostpreußischen Städten und Dörfern war die Bevölkerung vor 1945 auch in Nettschunen (Dammfelde), Lobellen und Dirwonuppen (Ackerbach) fast ausnahmslos evangelischer Konfession. Hatten die Orte noch bis n1897 zur Kirche in Ragnit gehört, so waren sie dann in das neu gegründete Kirchspiel der Kirche Groß Lenkeningken (von 1938 bis 1946 hieß der Ort: Großlenkenau, heute russisch: Lesnoje) eingepfarrt. Sie war Teil der Diözese Ragnit im Kirchenkreis Tilsit-Ragnit innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Heute liegt Tuschino im weitflächigen Einzugsbereich der neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Sabrodino (Lesgewangminnen, 1938 bis 1946 Lesgewangen), die zur Propstei Kaliningrad (Königsberg) der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland gehört.

Amtssitz: Neman

Stadt: Neman (Ragnit)

Siedlungen: Akulowo (Klein Neuhof-Ragnit) | Artjomowka (Argeningken-Graudszen, 1938–46 Argenhof, auch: Skambracken, 1938–46: Brakenau) | Bolschoje Selo (Unter Eißeln, 1938–46: Untereißeln) | Dubki (Paskallwen, 1938–46 Schalau) | Dubrawino (Palentienen, 1938–46 Palen) | Gorino (Ober Eißeln, 1938–46 Obereißeln) | Gudkowo (Gudgallen, 1938–46 Großfelde, auch: Jonienen, 1938–1946 Tilsenau) | Iskra (Kindschen, 1928–1946 Groß Kindschen) | Kotelnikowo (Neuhof-Ragnit) | Krasnoje Selo (Kiauschälen, 1938–46 Kleinmark, auch: Klapaten, 1938–46 Angerwiese) | Kustowo (Klein Lenkeningken, 1938–46 Kleinlenkenau) | Lesnoje (Groß Lenkeningken, 1938–46 Großlenkenau) | Mitschurinski (Althof-Ragnit) | Podgornoje (Titschken, 1938–46 Tischken) | Rakitino (Kurschen) | Rjadino (Raudszen/Raudschen, 1938–46 Rautengrund, auch: Bambe, 1938–1946 Heidenanger) | Schdanki (Pellehnen, 1938–46 Dreidorf, auch: Tilszenehlen/Tilschenehlen, 1938–46 Quellgründen) | Tuschino (Dirwonuppen, 1935–46 Ackerbach, auch: Lobellen, sowie: Nettschunen, 1938–46 Dammfelde) | Wetrowo (Woydehnen, 1938–46 Wodehnen, auch: Schuppinnen, Ksp. Ragnit, 1938–1946 Schuppenau) |

Untergegangene Orte: Kindschen, Ksp. Szillen | Petratschen, Ksp. Ragnit, (1938 bis 1946 Petersfelde (Ostpr.))

Abschruten [Ksp Budwethen]/Schroten (Medowoje) | Abschruten [Ksp Kraupischken]/Steinflur (Medwedewo) | Abud-Bussen/zu Grünhöhe | Alexen/zu Bersken | Alloningken/Allingen | Alt Stonupönen/Altstonen | Anstippen/Ansten (Antipino) | Aschmoweitkuhnen/Achtfelde | Audeaten/Freiendorf | Balandszen/Balandschen/Balanden | Baltruschatschen/Balzershöfen (Jakowlewo) | Barsden/Barden | Bartken (Semelnoje) | Bejehnen/Behnen | Birjohlen/Birgen | Birkenwalde (Kljutschino) | Blendienen | Blindupönen/Weidenfließ | Bludischken/zu Weidenberg | Brandwethen/Branden | Brohnen | Budeningken [bei Argeningken-Graudschen]/Budingen (Budenowskoje) | Budupönen [bei Jurgaitschen]/Freihöfen | Budupönen [Domäne]/Hüttenfelde | Burkandten/zu Burental (Andrejewo) | Charlottenwalde (Schirokodolje) | Dasselshöhe | Dilben/zu Lindicken (Lebedewo) | Dirwonuppen/Ackerbach (Kostromskoje) | Dorlauken/Dorfelde | Dreimühlen | Dundeln [Dorf] | Eichendorf (Kisselewo) | Endruhnen/Wenderoth (Wepolje) | Eromeiten/Ehrenfelde (Slatoustje) | Freihof | Friedrichswalde | Gaidwethen/Geidingen | Georgenhof | Gettkandten/zu Burental | Gettschen/zu Radingen (Kawerino) | Gindwillen | Girschunen | Glossinehlen/Glossen | Grauden (Bersarino) | Graudszen/Graudschen/Grautschen | Groosten (Gorkino) | (Groß) Ballupönen/Löffkeshof (Ochotnitschje) | Groß Brettschneidern (Grusdewo) | Groß Ischdaggen/Großroden | Groß Perbangen | Groß Puskeppeln/Keppen (Skljankino) | Groß Skattegirren/Groschenweide | Groß Wabbeln/Winterlinden | Groß Wingsnupönen/Großwingen (Obrutschewo) | Grüneberg [Fh.] | Gudszen/Gudschen/Insterbergen | Hirschberg [Fh.] | Ickschen/Bergdorf (Nikitino) | Jautelischken/Tehlen (Kuprinkowo) | Jestwethen/Jesten | Jodszehmen/Schwarzerd (Polewoje) | Jucknaten/Fuchshöhe (Makarowo) | Juckstein [bei Kraupischken] | Jurken (Schubino) | Kaiserau | Kackscheiten/Kaschen (Kosyrewo) | Kallehnen [Dorf u. Gut] (Kalinino) | Kamschen/zuFreiendorf | Kapotschen/Kappen | Karalkehmen/Karlen (Kaschtanowka) | Karlshof (Jermakowo) | Kartenningken/Kartingen (Kulikowo) | Kartzauningken/Fichtenwalde (Roschtschino) | Kattenuppen/Kattensteig | Kaukerwethen/zu Weidenberg | Kaukwethen | Kaukweth-Kludszen/Raunenwalde (Kitowo) | Kermuscheiten/Kermen (Ostpr.) | Ketturrecken/Ketturringen | Kimschen/Kleinlesgewangen (Sabrodino) | Kindschen [Dorf] | Kleiginnen/Kleginnen/Klinnen | Klein Ballupönen/Kleinlöffkeshof (Winogradowo) | Klein Brettschneidern | Klein Oschkinnen/Kleinossen | Klein Perbangen | Klein Puskeppeln/Pusken | Klein Skattegirren/Kleingroschenweide | Klein Taurothenen/Tauern [Gut] | Klein Wabbeln/Wabben | Klipschen-Rödszen/Klipschen-Rödschen/Klipschen (Skripatschewo) | Klischwethen/Klischenfeld (Kaschino) | Kluickschwethen/Klugwettern | Krakonischken/Neuhof-Kraken | Krauleidehlen/Kraulen | Krauleiden/Krauden | Krauleidszen/Krauleidschen/Erlenfeld | Kraupischkehmen/Insterhöh | Kropien/zu Larischhofen(Kurotschkino) | Kubillehnen/Kuben (Kusmino) | Kühlen | Kullminnen/Kulmen (Kuibyschewo) | Kurstwethen/Kursten | Kuttkuhnen/Kuttenhof | Laskowethen/Lassen | Laugallen [Ksp Jurgaitschen]/Martinsrode | Laugallen [Ksp Kraupischken]/Insterweide | Lepalothen [Ksp Budwethen]/Lindenweiler (Ochotnitschje) | Lepalothen [Ksp Ragnit]/Loten (Druschinino) | Lepalothen [Ksp Szillen]/Siebenkirchberg (Schtscherbakowo) | Lerchenberg | Lieparten (Loparjowo) | Lindicken [Ksp Budwethen] (Lukino) | Maruhnen/Marunen | Maruhnen [Gut]/zu Marunen | Maßwillen (Axakowo) | Matterningken/Matterningen | Mixlauken/Mixen | Moritzkehmen [Gut]/Moritzhöhe [Gut] | Mühlenkrug | Nestonwethen/Nesten (Kaluschskoje)&nbsp

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;| Neuhof (Larkino) | Neu Moulienen/Neu Moulinen | Odaushöfchen | Oschnaggern/Aggern (Kamyschewka) | Padaggen (Lasarewo) | Pakullen/Fuchshausen | Palapken/Palken (Teploje) | Pallmohnen/Burental | Papuschienen [Kr. Ragnit]/Buschdorf | Papuschienen [Kr. Niederung]/Paschen (Tschugujewo) | Paszelgsten/Siedelhöhe (Bolschije Poljany) | Paszuiszen/Paschuischen/Altengraben (Rutschji) | Perkuhnen | Petratschen [Ksp Ragnit]/Petersfelde (Petrowo) | Petroschken/Petern (Anissimowo) | Pieraggen/Berghang | Plauschinnen/Plaunen (Kamanino) | Podszuhnen/Podschuhnen/Eichenheim | Pötischken/Flachdorf (Iwowoje) | Pröwoiszen/Pröschen (Malyje Poljany) | Pucknen (Luganskoje) | Puppen | Rablauken/Rabenhof | Radischen/Radingen | Raukothienen/Rauken | Reinecken | Reisterbruch (Sosnowka) | Retheney/Rethen | Rinduppen/Rieden | Rucken | Sackeln | Salleningken/Sallingen (Brjullowo) | Schacken-Jedwillen/Feldhöhe (Jermolowo) | Schackweihen/zu Marunen | Scharken | Schaudinnen/Schauden (Wsgorje) | Schaulwethen/Lichtenhöhe (Schewelewo) | Scheidischken/Scheiden (Barwenkowo) | Schernen (Balaschowskoje) | Schillgallen-Kauschen/Fichtenende (Kaschirino) | Schillupischken/Fichtenfließ (Schilowo) | Schlekaiten/Schlecken (Torfjanowka) | Schunwillen/Argenau (Jurjewo) | Schuppinnen [Ksp Ragnit]/Schuppenau (Scharowo) | Skardupönen/Scharden (Scherstnewo) | Skatticken/Katticken (Dorochowo) | Skeppetschen/Ellerngrund | Skrebudicken/Finkental (Minino) | Sobersken/Bersken (Walzowo) | Spirginnen/Hasenflur [tlw.] | Sprokinnen/Rokingen | Steireggen | Stepponaten/Steffenshof | Szillis [Fh.]/Heidewald [Fh.] | Szudden/Spudden/Sudden | Szurellen/Schurellen/Schurfelde (Poworino) | Szwirpeln/Schwörpeln | Taurothenen/Tauern (Kroty) | Thalszenten/Thalschenten/Grünhöhe (Winogradowo) | Thorunen | Tilsewischken/Tilsenberg (Grosnoje) | Traken | Trakeningken bei Tilsit/zu Willmannsdorf | Trumpaten/zu Dreidorf | Turken | Tußainen/Tussainen (Tschapajewo) | Tutteln [tlw.] | Uszlauszen/Eichenhorst | Wallullen/Wallenfelde | Waszeninken/Waschingen (Torfjanoje) | Weedern [Ksp Lengwethen] | Weedern [Vw. zu Grüntal] | Wersmeninken/Angerbrunn | Wilkawischken/zu Ansten (Kowalewo) | Wilkerischken/Wilkenau | Willmantienen/Willmannsdorf | Wingeruppen/Bruchhof (Wolokolamskoje) | Wingschnienen/Ostmoor (Slobodskoje) | Wiswainen/Birkenstein | Wittgirren/Berginswalde | Wittgirren-Stannen/Stannen (Schustowo)

GP2-Serie

Die GP2-Serie ist eine Automobilrennserie für Formel-Rennwagen und gilt als unmittelbare Vorstufe zur höchsten Motorsportkategorie Formel 1. Sie wird u. a. im Rahmen der europäischen Formel-1-Grand-Prix-Wochenenden ausgetragen und löste im Jahre 2005 die internationale Formel-3000-Meisterschaft ab. Die GP2-Serie wird wie die GP3-Serie von Bruno Michel organisiert.

Etliche Fahrer konnten sich in dieser Serie bisher für die Formel 1 empfehlen. Darunter sind die bisherigen GP2-Meister Nico Rosberg (2005), Lewis Hamilton (2006), der in den Formel-1-Saisons 2008, 2014 und 2015 Weltmeister wurde, Timo Glock (2007), Nico Hülkenberg (2009), Pastor Maldonado (2010) und Romain Grosjean (2011). Der Champion der Saison 2008, Giorgio Pantano, der bereits in der Formel-1-Saison 2004 14 Rennen für Jordan Grand Prix absolvierte, fand wegen seines fortgeschrittenen Alters bisher nicht erneut ein Formel-1-Cockpit. Weitere ehemalige GP2-Piloten, die es in die Formel 1 geschafft haben, sind Heikki Kovalainen (Vizemeister 2005), Nelson Piquet jr. (Vizemeister 2006), Lucas di Grassi (Vizemeister 2007), Bruno Senna (Vizemeister 2008), Witali Petrow (Vizemeister 2009) sowie Sébastien Buemi, Karun Chandhok, Kamui Kobayashi, Kazuki Nakajima, Marcus Ericsson und Scott Speed. Außerdem fuhren Gianmaria Bruni, Antonio Pizzonia und Sakon Yamamoto nach ihrem Formel-1-Engagement in der GP2-Serie.

An einem GP2-Wochenende werden am Samstag und am Sonntag jeweils ein Rennen ausgetragen. Nach einem freien Training von 30 Minuten am Freitag entscheidet ein ebenfalls 30-minütiges Qualifying über die Startaufstellung des ersten Rennens am Samstag, welches über 170 Kilometer bzw. 60 Minuten ausgetragen wird und einen Pflichtboxenstopp enthält, der frühestens nach sechs Runden durchgeführt werden darf und bei dem mindestens zwei Reifen gewechselt werden müssen. Die Startaufstellung für das zweite Rennen am Sonntag über eine Distanz von 120 Kilometern bzw. 45 Minuten ergibt sich aus dem Ergebnis des ersten Rennens, wobei die ersten acht Piloten in umgekehrter Reihenfolge starten.

Die Punktewertung orientiert sich am aktuellen Punktesystem der Formel 1

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. So erhält der Erstplatzierte des Samstagsrennens 25, der Zweite 18, der Dritte 15 Punkte, bis hin zum Zehntplatzierten, der einen Punkt erhält. Darüber hinaus werden Zusatzpunkte verteilt: Der Polesetter des ersten Rennens erhält vier Bonuszähler. In jedem Rennen werden für den Piloten mit der schnellsten Rundenzeit zwei weitere Punkte gutgeschrieben. Die maximale Punktzahl, die ein Rennfahrer pro Rennwochenende erreichen kann, liegt damit bei 48 Zählern.

Übersicht:

In der im Vergleich zur Formel 1 deutlich kostengünstigeren Nachwuchsserie kommt einheitliche Technik zum Einsatz. In Aussehen, Technik und Leistung ähneln die Monoposti der GP2 den Wagen der Formel 1 jedoch stark. Das Chassis wird von der italienischen Firma Dallara hergestellt und ist nach den Sicherheitsstandards der Königsklasse konstruiert.

Die eingesetzten 4,0-Liter-V8-Motoren von Renault sind darauf ausgelegt, eine komplette GP2-Saison zu überstehen. Sie erzielen etwa 450 kW (612 PS) Leistung und werden von Mecachrome gefertigt und gewartet. Die Rundenzeiten der GP2-Boliden liegen im Rennen, je nach Streckenprofil, bis zu 10 Sekunden über denen der Formel 1. In der Anfangszeit gab es Schwierigkeiten beim Anfahren, wodurch öfter Motoren beim stehenden Start abgewürgt wurden. Einige Rennen wurden deshalb fliegend gestartet. Geschaltet wird per Wippe am Lenkrad. Zusätzliche Fahrhilfen wie Servolenkung oder Traktionskontrolle sind verboten.

Als Bereifung kommen Slicks zum Einsatz. Von 2005 bis 2010 war Bridgestone der Reifenausstatter der GP2-Serie, 2011 übernahm Pirelli diese Funktion. Seit 2011 verwenden die GP2-Teams dieselben vier Reifenmischungen wie die Formel 1 und seit 2012 können während eines Rennwochenendes – mit Ausnahme des Sonntagsrennens, in dem unbenutzte Reifen der härteren Sorte vorgeschrieben sind – sogar zwei verschiedene Mischungen eingesetzt werden. Insgesamt verfügen die Teams pro Wochenende über vier Sätze Slicks (drei der härteren, einer der weicheren Mischung) und drei Sätze Regenreifen.

Hauptartikel: GP2-Asia-Serie

Die reguläre GP2-Serie wurde fast nur in Europa ausgetragen; einzig in Bahrain gab es 2006 und 2007 jeweils ein Rennen. Ab der Saison 2008 wurde dies deutlicher getrennt, indem die GP2-Asia-Serie geschaffen und auf mehreren asiatischen Rennstrecken ausgetragen wurde. Die Serie wurde nach den gleichen Regeln ausgetragen.

Der Zeitplan der asiatischen GP2-Serie wurde so gestaltet, dass die teilnehmenden Teams im Anschluss an die in den Wintermonaten stattfindende Meisterschaft in der regulären GP2-Serie starten konnten.

Wurden in den beiden ersten Saisons noch Rennen auf diversen asiatischen Strecken ausgetragen, reduzierte es sich in der dritten Saison auf je zwei Rennwochenenden auf zwei Strecken, die auch noch beide im Bereich der arabischen Halbinsel liegen. Für die Saison 2011 blieb nach den Ausschreitungen in Bahrain (wo zwei Rennwochenenden geplant waren) nur noch ein Event in Abu Dhabi übrig. Stattdessen wurde ein Rennwochenende im italienischen Imola ausgetragen und die Serie komplett eingestellt.

Seit der Saison 2012 wird nun eine gemeinsame Meisterschaft in Europa und Asien ausgetragen – mit jeweils vier Rennen in Asien.

Bezirk Zastawna

Der Bezirk Zastawna (rumänisch: Zastavna; ruthenisch: Zastawna) war ein Politischer Bezirk im Herzogtum Bukowina. Der Bezirk umfasste Gebiete im Norden der Bukowina. Sitz der Bezirkshauptmannschaft war die Kleinstadt Zastawna (Zastavna). Das Gebiet wurde nach dem Ersten Weltkrieg Rumänien zugeschlagen und ist heute Teil des ukrainischen Anteils der Bukowina im Südwesten der Ukraine (Oblast Tscherniwzi).

Die modernen, politischen Bezirke der Habsburgermonarchie wurden um das Jahr 1868 im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung geschaffen. Das Gebiet des späteren Bezirks Zastawna gehörte ab 1868 zum Bezirk Kotzman

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, der aus den Gerichtsbezirken Kotzmann und Zastawna gebildet worden war. Per 1. Oktober 1905 wurde der Gerichtsbezirk Zastawna schließlich aus dem Bezirk Kotzmann ausgeschieden und zu einem eigenständigen Bezirk erhoben. Vor der Errichtung des Bezirks hatte der Gerichtsbezirk Zastawna bei der Volkszählung 1900 51.502 Einwohner umfasst und sich über ein Gebiet von 492,82 km² erstreckt. Des Weiteren war der Gerichtsbezirk überwiegend von Ruthenen besiedelt.

Czernowitz | Gurahumora | Kimpolung | Kotzman | Radautz | Sereth | Storozynetz | Suczawa | Waschkoutz am Czeremosch | Wiznitz | Zastawna 

Salé

Salé (arabisch سلا, DMG Salā, Tamazight: ⵙⵍⴰ) ist die Nachbarstadt von Rabat am nördlichen Ufer des Bou-Regreg an der Atlantikküste von Marokko. Salé ist Hauptort der gleichnamigen Provinz innerhalb der Region Rabat-Salé-Kénitra. Der Name leitet sich von der römischen Stadt Sala Colonia her, die am gegenüberliegenden Ufer des Bou-Regreg innerhalb der heutigen Chellah lag. Gegründet Anfang des 11. Jahrhunderts war Salé ab dem 12. Jahrhundert eine bedeutende Handelsstadt und während des gesamten Mittelalters der bedeutendste Atlantikhafen Marokkos. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts bildete Salé den Mittelpunkt eines von den Alawiden unabhängigen Piratenstaates. Bis ins 19. Jahrhundert war die Stadt für ihre Islamschulen (Madrasas) und Sufi-Heiligen bekannt. Heute gehört sie zum schnell wachsenden Ballungsgebiet von Rabat, in dem ihre Neubausiedlungen die Rolle als Wohnstadt für Fabrikarbeiter übernehmen. Für das Jahr 2011 wurden über 900.000 Einwohner berechnet.

Salé liegt etwa 100 Kilometer auf der Autobahn A 3 nordöstlich von Casablanca und knapp 200 Kilometer auf der Autobahn A 1 südlich von Tanger. Das breite Mündungsgebiet des Bou Regreg stellt an der geradlinigen Atlantikküste einen natürlichen geschützten Hafen dar, dem die Stadt ihre geschichtliche Bedeutung zu verdanken hat. Die Altstadtzentren von Rabat am linken und Salé am rechten Flussufer trennen drei Kilometer Luftlinie. Beide Städte liegen auf Felsterrassen oberhalb der Meeresküste. Den Bou Regreg überquert die vierspurige, Ende der 1950er Jahre erbaute Straßenbrücke Pont Moulay El Hassan, etwa zwei Kilometer von der Küste entfernt, die Straße (Boulevard er Rahba) führt nördlich der Brücke am Jachthafen entlang bis zum östlichen Altstadtrand. Für den Fernverkehr kommen zwei weitere Straßenbrücken einige Kilometer landeinwärts hinzu. Der Flughafen Rabat-Salé befindet sich etwa sechs Kilometer östlich des Zentrums.

Im Mittelalter grasten die Viehherden von Salé im Norden bis zum Sebou, ab dem 19. Jahrhundert gehörte nur noch eine alluviale Ebene zwischen der Sandküste und einem felsigen Gebiet im Hinterland und etwa 16 Kilometer nördlich bis zum Ort Bouknadel zum Weideland der Stadt. Felder mit Baumwolle, später mit Trauben und ab 1900 mit Gemüse wurden in der näheren Umgebung im Flusstal angelegt. Heute wird das flache Hinterland des Bou-Regreg-Beckens ähnlich wie die vom Sebou bewässerte Rharb-Ebene für den Anbau von Getreide, Gemüse und Obstbäumen genutzt. Zugleich gehört der Küstenstreifen ab der 40 Kilometer nördlich gelegenen Industriestadt Kenitra bis nach Casablanca im Süden zu den am dichtesten besiedelten Regionen des Landes und verfügt über die wirtschaftlich stärkste Industrieproduktion.

Abgesehen von neolithischen Siedlungsspuren am nördlichen Ufer des Bou Regreg waren die ersten Bewohner im Gebiet nach antiken Berichten Phönizier, die wohl ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. einen Flusshafen umtrieben. Der erste nachweisbare Siedlungsplatz geht vermutlich auf die Karthager des 3. Jahrhunderts v. Chr. zurück. Er hieß Sala und befand sich am südlichen Ufer. Dieser Ort wurde von den Römern unter Kaiser Claudius Anfang des 1. Jahrhunderts n. Chr. erobert und unter dem Namen Colonia Sala zur südlichsten Stadt der mauretanischen Provinz erhoben. Plinius der Ältere (um 23–79 n. Chr.) beschrieb Salé als eine von Elefanten bedrohte Wüstenstadt. Die Grundmauern der römischen Siedlung wurden innerhalb der ummauerten mittelalterlichen Nekropole Chellah freigelegt.

Ein Ort namens Salā von unbekannter Siedlungsgröße wurde im 9. Jahrhundert zur Zeit der Idrisiden erwähnt. Er scheint um diese Zeit bereits islamisiert gewesen zu sein. Nach Ankunft der arabischen Fatimiden bestand am südlichen Flussufer eine islamische Grenzfestung (Ribat), von der die spätere Stadt Rabat ihren Namen übernahm. Die Kämpfe der Fatimiden an der Westgrenze ihrer eroberten Gebiete waren gegen die lokalen Berberstämme um Salé gerichtet. Im 10. Jahrhundert war Salé der Hauptort der Banu Ifran, eines zu den Zanata gehörenden Berberstammes, dessen Einflussbereich sich bis in die Region um Kasba Tadla und ins Atlasgebirge erstreckte. Für 1030 wird von einer Stadt berichtet, die unter den Almoraviden (1061–1147) und Almohaden (1147–1269) einen bedeutenden Markt und einen überregionalen Seehafen besaß. Was in späteren europäischen Schilderungen als Salé zusammengefasst wurde, bestand zur damaligen Zeit aus drei Teilen: einer alten Stadt am nördlichen Ufer (Salé), einer neuen Siedlung am südlichen Ufer (Rabat) und dort an der Flussmündung eine Kasbah (Kasbah des Oudaias) an der Stelle des früheren Ribat.

In den 1120er Jahren begann in Südmarokko der Aufstand der Almohaden gegen die wegen ihrer Niederlagen auf der iberischen Halbinsel militärisch geschwächten Almoraviden. 1132 besetzte der erste Almohaden-Kalif Abd al-Mu’min (reg. 1130–1163) Salé. 1162 errichteten die Genuesen in Salé und 1253 in Safi (südlich von Casablanca) Handelsstützpunkte. Konkurrierende Handelsnationen waren Spanien und Portugal. Der Warentausch zwischen Europäern und aus dem Süden kommenden Karawanen brachte den Hafenstädten Wohlstand; mit den aus Andalusien zugewanderten Muslimen gelangte die reiche maurische Kultur an die marokkanische Küste.

Von Nordosten kommend eroberten ab der Mitte des 13. Jahrhunderts die Meriniden das Almohadenreich. 1248 machten sie Fès zu ihrer Hauptstadt, 1251 dehnten sie ihre Kontrolle bis nach Salé und in den folgenden Jahren bis Sidschilmasa im Südosten aus. Als der erste Merinidensultan Abu Yahya Abu Bakr 1258 starb, war ein Großteil Marokkos erobert. Sein Nachfolger Abu Yusuf Yaqub hatte einige Schwierigkeiten mit der weiteren Befriedung des Reiches, unter anderem, weil ihm sein Neffe Yaqub ibn Abdulla den Herrschertitel streitig machte. 1259 ergriff der Aufständische Besitz von den Nachbarstädten Rabat und Salé und erklärte sie für unabhängig. Um seine Position auszubauen, suchte Yaqub ibn Abdulla Unterstützung bei König Alfonso von Kastilien, der 1260 einen Kreuzzug gegen die Meriniden plante. Für die Spanier schien der Hilferuf des Gouverneurs von Salé zur Unterstützung seiner Revolte eine günstige Gelegenheit, um von dort aus das Christentum weiterzutragen. Alfonso entsandte von Cádiz eine Flotte bestehend aus 37 Schiffen, die Anfang September 1260 Salé erreichte. Den zunächst für Händler gehaltenen Spaniern fiel es leicht, in die Stadt einzudringen, wo sie mordeten, plünderten und Verwüstungen anrichteten. Abu Yusuf Yaqub eilte mit seiner Armee in schnellem Marsch von Taza im Osten zur Befreiung von Salé. Nach zweiwöchiger Belagerung gaben die Spanier auf und zogen, nachdem sie Feuer gelegt hatten, Ende September mit ihren Schiffen ab. Yaqub ibn Abdulla hatte sich schon vorher zu anderen Abtrünnigen seiner Familie in die nördlichen Rifberge zurückgezogen. Die vermutlich beabsichtige Einrichtung eines spanischen Stützpunkts war misslungen. Als Konsequenz daraus wurde die Stadt befestigt.

Erst mit der Einnahme von Marrakesch 1269 durch Abu Yusuf Yaqub war die Herrschaft der Almohaden vollständig beendet. Abu Yusuf Yaqub blieb bis 1271 in Marrakesch. Auf dem Rückweg nach Fès kam er durch Salé, wo er seinen Sohn Abu Yaqub Yusuf (reg. 1286–1307) offiziell zu seinem künftigen Nachfolger ernannte.

Während der Merinidenzeit wurde Sidi Ahmed ben Aschir (Sīdi Aḥmad Ibn ʿĀšir al-Anṣārī, 1300–1362) als Sufi-Heiliger der Stadt berühmt. Aus ganz Marokko kamen Pilger zu ihm, um seinen Segen (Baraka) zu erhalten. Ben Aschir konnte das rauhe Meer und Stürme beruhigen, weshalb seine Grabstätte später zu einem Pilgerort für Seefahrer und Piraten wurde. Der beste Schüler ben Aschirs wurde Ibn ʿAbbād (1332–1390) aus dem spanischen Ronda, der nach seiner Ausbildung in der malikitischen Rechtstradition in Tlemcen und Fès nach Salé kam. Er war ein sehr disziplinierter Anhänger des Schadhiliyya-Ordens, der nach alter asketischer Tradition nur jeden zweiten Tag Nahrung zu sich nahm. Salé war für ihn ein Ort der Meditation und geistigen Genesung. Um 1375 kehrte Ibn ʿAbbād nach Fès zurück, wo er Imam der Qarawiyin-Moschee wurde und die kleine Sammlung von 54 Briefen verfasste, die einen bedeutenden Beitrag zur Schadhiliyya-Mystik darstellen. In seinen Schriften hat der römisch-katholische Priester Miguel Asín Palacios 1933 als Erster einen Einfluss auf die christlichen Lehren des Johannes vom Kreuz (1542–1591) gesehen.

Während der Blütezeit unter den Meriniden und bis ins 19. Jahrhundert tauchten weitere bedeutende Heilige in Salé auf. Ende des 16. Jahrhunderts kam Muhammad al-Ayyaschi (Muḥammad al-ʿAyyāši, 1573–1641), ein Mitglied des arabischen Stammes der Banu Malik in der weiter nördlich an der Küste gelegenen Rharb-Region nach Salé, um dort islamische Studien zu treiben. Sein Lehrer war Sidi Abdallah Ibn Hassun (Mūlāi ʿAbdullāh Bin Ḥassūn, 1515–1604), der später zum Schutzpatron der Stadt wurde und dem zu Ehren jedes Jahr eine Prozession (moussem) stattfindet. Er war nicht besonders gelehrt, dafür wurden ihm Wundertaten zugeschrieben, sodass er seinen Lebensunterhalt mit der Anfertigung von Amuletten verdienen konnte. Nach der Legende brachten einige Stammesführer Sidi Abdullah ein Pferd als Geschenk. Daraufhin rief dieser seinen besten Schüler, Muhammad al-Ayyaschi, herbei und beauftragte ihn, ab nun seine Studien draußen im Leben fortzusetzen und mit dem Pferd nach Azemmour zu reiten. Nach einigen Jahren war al-Ayyaschi im Auftrag Sultan Zaydans (Mūlāi Zaidān, reg. 1603–1628) aus der Anfang des 16. Jahrhunderts an die Macht gekommenen Saadier-Dynastie zum dortigen Gouverneur geworden. Von seiner Stellung griff al-Ayyaschi die Spanier im benachbarten El Jadida an und wurde, da er immer mehr Krieger um sich versammelte, zu einem gefährlichen Rivalen für den Sultan. Von dieser Einschätzung konnten zumindest die Spanier den Sultan überzeugen, der als Reaktion 1614 eine Armee von Marrakesch lossandte, um al-Ayyaschi in Azemmour zu vernichten. Dieser konnte sich knapp durch Flucht entziehen und ging mit seinen Leuten zurück nach Salé. Dort leitete er 1619 das Piraten-Zeitalter ein, erklärte den Europäern den Dschihad und wurde später einer der populärsten Helden der marokkanischen Geschichte. Von Salé aus betätigte sich al-Ayyaschi entlang der Küste bis zu seinem Tod 1641 als Pirat und heiliger Krieger im Kampf gegen Spanier und Portugiesen. Das Umland von Salé und der Küstenstreifen weiter nördlich wurden unter seiner Herrschaft zu einem praktisch unabhängigen Staat muslimischer Korsaren, deren Beuteziele europäische Handelsschiffe waren.

Als Folge der Reconquista waren Jahrhunderte lang Mauren aus der iberischen Halbinsel zurückgekehrt und in Salé mit offenen Armen empfangen worden. Die letzten Mauren kamen als zwangsweise zum Christentum bekehrte Morisken, die in Massen zwischen 1609 und 1614 nach Marokko vertrieben wurden. Wie ein zeitgenössischer Historiker aus Salé schilderte, machten sich die Neuankömmlinge in der Stadt durch unislamische Verhaltensweisen und Kleidung unbeliebt, weshalb sie in ein eigenes Stadtviertel auf der anderen Flussseite in der Nähe der Kasbah ziehen mussten. Rache gegen die Spanier ließ sie unter al-Ayyaschi zu erbittert kämpfenden Piraten werden.

Einen ungewöhnlichen Zulauf erhielten die Piraten durch den niederländischen Seefahrer Jan Janszoon (um 1570 – um 1641), besser bekannt unter dem arabischen Namen Murad Reis. Zunächst ein Pirat auf eigene Rechnung, der spanische und andere Schiffe kaperte, verschlug es ihn von seinem vorigen Stützpunkt Algier 1619 nach Salé, wo er zum amīr al-bahr der Piratenflotte aufstieg. 1623 ernannte ihn Sultan Mulai Ziden (reg. 1608–1623) zum Gouverneur von Salé

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. Vermutlich war es keine echte Ernennung des Sultans, sondern nur die Bestätigung einer vollendeten Tatsache, um den äußeren Anschein des Souveräns zu wahren. Der zum Islam übergetretende Holländer erhielt 1624 zur Festigung der Beziehung eine Tochter des Sultans als seine dritte Frau. Der Verkauf gestohlener Waren, sonstige Handelsgeschäfte und Hafenzölle verhalfen Murad Reis und der Stadt zu großem Wohlstand. Auch der Sklavenhandel war von wirtschaftlicher Bedeutung. (Robinson Crusoe, Held im gleichnamigen Roman von Daniel Defoe, verbrachte in der Fiktion zwei Jahre in Salé als Sklave von Piraten). Ab 1627 verschlechterten sich für ihn die politischen Verhältnisse, da die Führung der Kasbah die unabhängige Republik Bou-Regreg gründete. Deshalb verlagerte er seine Basis wieder nach Algier und verstärkte seine Piratenzüge auf See.

Es gab für die Republik zwei Gemeindevorsteher (Alkalden), einen Gemeinderat (Diwan), sowie einen Flottenkommandanten. Was die unterschiedlichen Gruppen in der Republik Bou-Regreg anfangs einte, war der Dschihad gegen die Spanier, die Piraterie und der Aufstand gegen den Sultan. Die dritte Machtbasis im instabilen Abhängigkeitsverhältnis stellte die Kasbah dar, die zum wohl bestimmenden Zentrum der städtischen Republik wurde. Al-Ayyaschi etablierte in Salé seine politische und geistliche Autorität als Anführer. Er ließ sich zwei Festungen außerhalb der Stadtmauer erbauen, die durch einen Tunnel mit seinem Palast innerhalb verbunden waren. Mehrfach verweigerten die Andalusier in Rabat al-Ayyashi ihren Gehorsam, worauf dieser von seinen Festungen in Salé das Kanonenfeuer Richtung Rabat eröffnen ließ. Die zwei Städte der Barbareskenrepublik Bou-Regreg führten während al-Ayyaschis Zeit mehrfach Krieg gegeneinander und blieben auch später politisch uneins. Aus dieser Zeit hat sich bis heute die Vorstellung einer Rivalität zwischen beiden erhalten. 1631 fühlte sich al-Ayyaschi von den Andalusiern betrogen, weshalb er Rabat bis zum Oktober 1632 belagerte. Der Frieden währte bis 1636, als die Andalusier erfolgreich die Kasbah angriffen und die vollständige Kontrolle über die südliche Flussseite erlangten. In militärisch gestärkter Position begannen sie, Salé zu belagern. Der Erfolg wurde ihnen durch eine englische Flotte unter Admiral Thomas Rainsborough (1610–1648) genommen. Deren Kanonenfeuer beendete im April 1637 die Belagerung. Als später im selben Jahr der Sufi al-Ayyashi erneut die Andalusier angriff, suchten diese Unterstützung bei einem rivalisierenden Sufi, den sie in Muhammad al-Hajj (Muḥammad al-Ḥāǧǧ; † 1671) fanden. Dessen Großvater hatte im Mittleren Atlas unter Sanhadscha-Berbern den Sufi-Orden der Dilaiyya (Dilāʾiyya) gegründet, der bedeutendsten Oppositionsbewegung gegen die Saadier. Muhammad al-Hajj funktionierte den Orden zu einer Armee im Kampf gegen den Sultan um. 1640 eroberte er die Stadt Meknès, die zum Einflussbereich von al-Ayyaschi gehörte. Nach weiteren Gefechten in der Gegend wurde al-Ayyaschi im April 1641 am Sebou getötet und seine Gefolgsleute zerstreuten sich.

Unmittelbar danach eroberten die Dilaiyyas Fès und den begehrten Hafen Salé, den Muhammad al-Hajj dann für zehn Jahre kontrollierte. In dieser Zeit ließen sich europäische Händler in der Stadt nieder. 1651 ging die Herrschaft über den Stadtstaat auf Muhammads Sohn Abdullah über. Es wurden Handelsverträge mit den Niederländern geschlossen, die keine Einwände hatten, dass die Piraten weiterhin mit ihren Fusten die Schiffe der mit ihnen verfeindeten Spanier überfielen. Die Republik Bou-Regreg bestand als politische Einheit unter der Herrschaft der Dilaiyya fort, bis der in der Kasbah residierende Abdullah im Juni 1660 durch einen Aufstand der Andalusier umlagert wurde und ein Jahr später seine Stellung aufgeben musste. 1668 beendete der erste alawidische Sultan Mulai ar-Raschid vollends die Unabhängigkeit der Stadt.

Immer höhere Tributforderungen machten die Piraterie bald unrentabel, die in ihrer großen Zeit die Meere von Nordafrika bis Island und Neufundland unsicher gemacht hatte. Piratenüberfälle gegen Handelsschiffe wurden dennoch auch im 18. Jahrhundert fortgesetzt, was zur Folge hatte, dass mehrmals englische und französische Schiffe die Stadt beschossen. Nach dem Tod des zweiten Alawidensultans Mulai Ismail 1727 brachen im Land Unruhen aus, die den Einheitsstaat beendeten. Zwischen Salé und Rabat gab es wieder Gefechte, da beide Städte einen anderen Sohn Ismails im Thronfolgekrieg unterstützten. 1755 richtete ein Erdbeben große Schäden an. Anfang des 19. Jahrhunderts endete die Piraterie und Salé verlor seine Bedeutung. In einer Zeit des ökonomischen und politischen Wandels verarmten die meisten Einwohner, während Rabat durch den Seehandel mit Europa ein wirtschaftliches Wachstum erlebte.

Bei einer Cholera-Epidemie starben 1854 in Rabat und Salé etwa 6000 Menschen. Zwischen 1830 und 1910 war die ummauerte Stadt Salé im Durchschnitt alle vier Jahre von Unruhen im Hinterland, Epidemien und Hungersnöten betroffen. Im 19. Jahrhundert ankerten nur noch kleinere Schiffe in dem von den Meriniden im 13. Jahrhundert gebauten Flusshafen; alle Verladeanlagen und Zollgebäude befanden sich auf der Seite von Rabat, weshalb sich dort praktisch der gesamte Handel abspielte.

Um 1900 war knapp die Hälfte des Hinterlandes von Salé von Wald bedeckt, etwa ein Viertel wurde landwirtschaftlich genutzt. Die Umfassungsmauer war auch an der Innenseite von bewässerten Gärten umgeben, die im 19. Jahrhundert ein Drittel der Stadtfläche ausmachten. Ab den 1880er Jahren wurden die Gärten, etwa 35 Hektar, allmählich von Wohnhäusern überbaut. 1930 waren die meisten Gärten in Wohn- und Geschäftsviertel umgewandelt, heute ist nur noch ein geringer Rest Grünland an der Stadtmauer vorhanden.

In der Geschichte von Salé spielten die Juden eine große Rolle. Die älteste jüdische Gruppe, die in Afrika alteingesessenen Toschavim, siedelte möglicherweise bereits in vorislamischer Zeit in Salé. Von der Iberischen Halbinsel kamen seit Ende des 15. Jahrhunderts zusammen mit den christianisierten Morisken vertriebene Juden (Megoraschim) und jüdische Händler aus Westeuropa (Sephardim), die sich überwiegend in Rabat niedergelassen haben dürften. Die Juden lebten mehr oder weniger verstreut zwischen den muslimischen Vierteln. Ab 1807 zog die jüdische Gemeinde von ihren bisher „alte Mellah“ genannten Wohngebieten in eine separate neue Mellah im Südosten. Bei ihrer Einrichtung besaß dieses Judenviertel etwa 200 Häuser, 20 Einkaufsläden und einige Synagogen, die sich an der Durchgangsstraße zwischen dem Tor Richtung Medina und dem breiten Tor (Bab el-Mrisa) am alten Hafen reihten. Nachts schloss man die Tore.

1911 wurde Salé von den Franzosen besetzt und erlebte als stiller Handwerkerort, wie Rabat zur Hauptstadt des Protektorats Französisch-Marokko erklärt wurde. Die französische Politik marginalisierte Salé. Eine Wende – und die dritte Phase in der Stadtentwicklung des 20. Jahrhunderts – trat erst nach dem Ende der Kolonialzeit (1956) mit der Landflucht ein, die Dörfler aus wirtschaftlich benachteiligten Regionen in die Städte trieb.

Die Einwohnerzahl betrug 1994 nach der Volkszählung 631.803, bei der Volkszählung 2004 waren es 823.485. Für 2011 wurden 933.910 Einwohner berechnet.

Die alte Stadtmauer mit acht Toren umschreibt ein in Ost-West-Richtung ausgedehntes Rechteck von etwa 1600 × 800 Metern. Das aus Richtung Rabat kommend erste Stadttor an der Südostecke ist das unter dem Merinidensultan Abu Yusuf Yaqub in den 1260er Jahren erbaute Bab el-Mrisa. Das von zwei rechteckigen Türmen flankierte Portal besitzt mit sieben Metern Höhe den größten Hufeisenbogen des Landes. Durch dieses Tor wurden die Waren von und zum alten Piratenhafen transportiert, der sich dahinter, innerhalb der Stadtmauern befand. Kleine Schiffe konnten durch ein nahegelegenes Hafentor (Bab el-Bahr) in der Südmauer passieren. Der mittelalterliche Hafen versandete allmählich und wurde im 19. Jahrhundert aufgefüllt, um an seiner Stelle die neue Mellah mit geraden Straßenzügen anzulegen.

Westlich beginnen die verwinkelten Gassen der Medina und der Händlerviertel (Suqs). Hierzu gehört das früher nachts verschlossene Viertel Kissaria an der Rue Bab el-Khebaz mit dem Suq Merzouk, in dem Schmuck und Seidenstoffe gehandelt werden. Im Suq el-Kebir, dem „großen Markt“, wurden früher Sklaven verkauft; heute sind es Teppiche, Korbwaren und Holzschnitzereien. Höchster Punkt der Altstadt im Zentrum des alten Wohnviertels ist die Große Moschee, deren erster Bau von den Almohaden zwischen 1163 und 1184 errichtet wurde und zu welcher von der alten Mellah eine gerade Straße (Rue de la Grande Mosquée) hinaufführt. Moschee und Minarett wurden mehrfach umgebaut, zuletzt in den 1960er Jahren. Vor der Moschee liegt an einem kleinen freien Platz die um 1340 erbaute Medersa von Sultan Abu al-Hassan. Ihren Innenhof zieren an den Wänden Mosaikfliesen und florale Stuckverzierungen, Marmorkapitelle an den Säulen und an den oberen Wandbereichen Schnitzereien aus schwarzem Zedernholz. Unweit befinden sich zwei Sufi-Pilgerorte, die Zawiya Ahmad at-Tidschani des Tidschani-Ordens und die Qubba (Mausoleum) des Sidi Abdallah Ibn Hassun, des Schutzheiligen der Stadt.

Von den breiten Straßen waren früher nur die öffentlichen Gebäude zugänglich, es führten aber keine Eingänge in die Privathäuser, die über ein verzweigtes System von schmalen Sackgassen zu erreichen waren. In einem typischen Wohnhaus folgt hinter der Eingangstür ein Raum, von dem ein Korridor zum Innenhof führt. Dieser ist an drei oder vier Seiten von schmalen hohen Räumen mit breiten Türen zum Hof umgeben.

Bedeutende Pilgerzentren sind üblicherweise außerhalb der Stadtmauern von einem Ring von Friedhöfen umgeben. Eine Besonderheit von Salé ist der große Friedhof innerhalb der Mauern im Westen der Altstadt, der sich um die Qubba von Sidi Ahmed ben Aschir (Aḥmad Ibn ʿĀšir al-Anṣārī; † 1362) auf knapp einem Viertel der Fläche ausbreitet. Der aus dem südspanischen Ort Jimena de la Frontera stammende Islamgelehrte wurde bereits zu Lebzeiten wegen seiner asketischen Lebensweise als Marabout verehrt. Er sammelte einige Schüler um sich, die wie er ihren Lebensunterhalt mit dem Kopieren islamischer Schriften verdienten. Sein Grabbau ist das Pilgerziel von Menschen der unteren Schichten, die sich durch die übertragene Segenskraft Baraka Heilung von Geisteskrankheiten erwarten.

Jedes Jahr am 11. Rabīʿ al-awwal, dem Vorabend von Mohammeds Geburtstag (Mawlid an-Nabi), findet in Salé eine Kerzenprozession statt, die französisch procession des cierges oder moussem des cierges und arabisch maukib aš-šumūʿ oder daur aš-sumūʿ genannt wird. Die Prozession bildet den Auftakt für ein einwöchiges Pilgerfest (moussem) mit weiteren Veranstaltungen in einem kleineren Rahmen. Die Straßen von Salé werden mit roten und grünen Fahnen geschmückt. Der Prozessionsmarsch wird von den örtlichen Scherifen unter Leitung ihres Vorsitzenden (naqīb) angeführt, gefolgt von einem tragbaren Gestell mit dem Stoffüberwurf (kiswa) vom Versammlungshaus (zāwiya) mit dem Grabmal ihres verehrten Ahnen, Sidi Abdallah Ibn Hassun. Dahinter folgen Koranlehrer (fuqahāʾ, Plural von faqīh, vgl. Fiqh), die hölzerne Schrifttafeln tragen, und ein Junge auf einer Schimmelstute, der zuvor bei einem Koranrezitations-Wettbewerb den ersten Preis gewonnen hat. Im Zentrum stehen die Wachslaternen. Diese sind aus einem bis zu zwei Meter langen Holzgerüst gefertigt, an dem unzählige verschiedenfarbige Wachsröllchen befestigt werden. Die schönsten Kerzen werden im Mausoleum von Sidi Abdullah aufbewahrt. Vom Suq im Altstadtzentrum zieht die Prozession in die Mellah, weiter zur Madrasa Abu al-Hassan, zur Großen Moschee, vorbei an den Heiligengräbern von Sidi Ahmed ben Aschir und Sidi Ahmed Hidschi und bis zur Endstation an der Zawiya von Sidi Abdullah, wo die kiswa über dessen Kenotaph gebreitet wird. Neben der religiösen Symbolik verstärkt sich seit den 1980er Jahren bei der Veranstaltung der Charakter eines Touristenspektakels.

Vor dem nördlichen Tor an der Ostmauer, dem Bab Fès, fahren am großen Place Hassan Stadtbusse in alle Richtungen ab. Der Platz ist Kreuzungspunkt der Ausfallstraßen Richtung Kenitra (Norden), Rabat (Süden) und Meknès (Osten). Wenige hundert Meter nördlich befindet sich der Bahnhof der Stadt. Knapp drei Kilometer nach Osten auf der Straße im Flusstal ist das Dorf Oulja mit dem Töpferviertel (Complexe des Potiers) zu erreichen. Hier werden mit traditionellen Methoden in großen Brennöfen Tonwaren für den täglichen Bedarf hergestellt.

Während des französischen Protektorats entstand in Rabat eine ausgedehnte Neustadt mit typischen prächtigen Kolonialhäusern, das entsprechend geplante Viertel in Salé beschränkte sich dagegen auf einen schmalen Streifen am Rand der Altstadt. Ab den 1950er Jahren wurden gemäß einem sozialen Wohnungsbauprogramm mehrere Stadtviertel mit Häuserblocks für die unteren Bevölkerungsschichten errichtet. In der Innenstadt durften keine Slums entstehen, illegale Wohngebiete (französisch bidonvilles) entstanden daher landeinwärts und Richtung Norden. Zwischen den 1980er Jahren und der Jahrtausendwende waren die illegal gebauten Häuser für über die Hälfte des städtischen Wachstums verantwortlich. Salé entwickelte sich durch die Neubauviertel immer mehr zur Schlafstadt für Arbeiter, die im industriellen Zentrum Rabat beschäftigt sind. Industrie, Handel und Dienstleistungen bilden die wirtschaftliche Grundlage der Stadt.

Das sich entlang der Küste nach Norden ausdehnende Wohnmischgebiet mit endlos langen Häuserreihen heißt Sidi Moussa, östlich der Bahnlinie liegen das inhomogene Unterschichtsviertel Tabriquet und weiter außerhalb Hay Salam, eine nach einem Entwicklungsprogramm entstandene Wohnstadt für die Mittelschicht. Layada ist ein Slumgebiet. Auch in Sidi Moussa gibt es noch ein Slumgebiet, in dem unter anderem einfache Handwerksbetriebe alte Eisenbleche zu Haushaltsgegenständen recyclen. Durch das Entwicklungsprojekt Programme ville sans bidonvilles à salé, mit dem Slumbehausungen abgerissen und durch drei- bis fünfgeschossige Wohnblocks ersetzt werden, war der Slum von Sidi Moussa Ende 2010 bis auf wenige hundert Quadratmeter geschrumpft.

Sala al-Jadida („Neues Salé“) ist ein 1994 geplantes kompaktes Viertel für 200.000 Wohneinheiten in großen Wohnblocks mehrere Kilometer östlich der Stadt. Diese städtische Wohnsiedlung im Grünen gehört zur gleichnamigen Präfektur, die auch die ländlichen Gebiete dort umfasst.

Zwischen Altstadthügel und Fluss erstreckt sich eine 700 bis 900 Meter breite Ebene knapp über dem Meeresspiegel, die am besten von der Kasbah des Oudaias auf der Seite von Rabat zu überblicken ist

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. In der Nähe der Kasbah besteht für Fußgänger die Möglichkeit, mit einem Ruderboot ans andere Ufer überzusetzen. Das ehrgeizige Bab el-Bahr-Projekt soll diese Ebene im Flusstal, bis in die 1990er Jahre unbesiedeltes Ödland, vollständig umgestalten und die beiden Städte miteinander verbinden. Das Bauprojekt auf einer Fläche von 6000 Hektar wurde vom Architekturbüro Foster + Partners geplant. Es besteht im östlichen innerstädtischen Bereich aus einem gehobenen Wohn- und Geschäftsviertel (Cité des arts et métiers), das auch ein Vier-Sterne-Hotel und Kunstgalerien enthalten soll. Ende 2010 war ein großer Teil der Häuser im Rohbau fertiggestellt. Das Projekt wird getragen von der Bab Al Bahr Development Company, die auf einer Vereinbarung zwischen der marokkanischen staatlichen Organisation l’Agence pour l’aménagement de la vallée du Bouregreg und von Al Maabar International Investments basiert. Al Maabar ist ein Konsortium von sechs Privatunternehmen aus den Arabischen Emiraten.

Das westlich angrenzende geplante Quartier de la Culture soll auf einer dreieckigen Fläche am Flussufer als architektonischer Höhepunkt des gesamten Projekts ein großes Theater mit 2050 Sitzplätzen in einem futuristisch geschwungenen Design beinhalten, sowie ein Auditorium mit 520 Sitzplätzen und ein Freilufttheater für 7000 Besucher. Nördlich davon ist bis zum Friedhof unterhalb der Altstadtmauer ein weiteres Wohnquartier (Quartier central) geplant. Direkt an der Mündung des Bou Regreg soll ein zweiter Bootshafen entstehen. Das Bab el-Bahr-Projekt umfasst außer diesen Schaustücken zwischen beiden Innenstädten auch die teilweise Bebauung des bisher landwirtschaftlich genutzten Flusstales mehrere Kilometer weit ins Landesinnere.

Im Dezember 2007 war offizieller Baubeginn für die Tramway Rabat-Salé, eine Straßenbahn, die in zwei Linien mit 20 Kilometern Länge den Ballungsraum Rabat-Salé erschließt. Betreibergesellschaft ist die Société du Tramway de Rabat–Salé (STRS), das Kernstück der Anlage ist die Straßenbahnbrücke über den Bou Regreg. Im Mai 2011 wurde das Netz in Betrieb genommen.

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Koordinaten:

Charles Thomson (Schriftsteller)

Charles Thomson (* 29. November 1729 in Maghera, County Derry, Irland

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; † 16. August 1824 in Lower Merion, Montgomery, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Politiker irischer Herkunft

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.

Thomson emigrierte mit seinem Vater und drei Brüdern von Irland nach Nordamerika. Kurz vor der Ankunft in New Castle, Delaware, starb sein Vater. Durch einen Verwandten, der bereits einige Zeit im Land lebte, begegnete er Dr

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. Francis Allison, der ihm 1743 den Besuch der New London Academy im nahegelegenen Chester County, Pennsylvania ermöglichte.

Thomson diente als Schriftführer des Kontinentalkongresses. Seine akribischen Aufzeichnungen der Debatten und Entscheidungen des Kongresses schufen für die Nachwelt einen Überblick über die Institution, die während ihres gesamten Bestehens von regem personellen Wechsel gekennzeichnet war.

Thomson geriet in die Kritik. James Searle, ein Abgeordneter und Freund von John Adams, sah sich im Sitzungsprotokoll falsch zitiert und attackierte Thomson in den Räumlichkeiten des Kongresses mit seinem Gehstock. Im Laufe der Rangelei fügten beide Männer einander eine Hiebwunde im Gesicht zu. Raufereien waren im Kongress nicht ungewöhnlich und wurden häufig durch Dispute über Thomsons Aufzeichnungen ausgelöst.

Thomson geht zudem in die Geschichtsbücher ein als der Gestalter des Siegels der USA (Great Seal of the United States).

In seinem späteren Leben arbeitete er unter anderem als Kaufmann in Philadelphia und als Politiker, wobei er sich durch aktive Teilhabe am Widerstandskampf gegen die Briten auszeichnete. In Vol. CI (101), 1977 des Pennsylvania Magazine of History and Biography, benennt Fred S. Rolater Charles Thomson als den “Prime Minister” der Vereinigten Staaten von Amerika.

Charles Thomson starb im Alter von nahezu 95 Jahren.

Harley, Lewis Reifsneider. The Life of Charles Thomson (1900). Repr.

Jacquemontia

Jacquemontia glaucescens

Jacquemontia ist eine Pflanzengattung in der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Die 100 bis 110 Arten sind in der Neotropis und Paläotropis weitverbreitet.

Jacquemontia sind ausdauernde oder einjährige, krautige Pflanzen, Sträucher oder Lianen. Die Sprossachse verholzt meistens an der Basis. Die Pflanzenteile sind unbehaart oder dicht behaart, die Trichome sind meist verzweigt. Die Laubblätter haben meist eine herzförmige Basis, sind ganzrandig, gezähnt oder gelappt und haben oftmals feine drüsige Punkte.

Die kleinen oder mittelgroßen Blüten stehen in achselständigen, schirm- oder kopfförmigen Zymen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenboden ist klein oder wird nicht ausgebildet. Die fünf Kelchblätter sind gleich geformt oder nahezu gleich. Die Krone ist glocken- oder trichterförmig und blau

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, violett, weiß oder rot gefärbt. Der Kronsaum ist ganzrandig, fünfzahnig oder -lappig. Die Staubfäden und der Stempel stehen meist nicht über die Krone hinaus. Die Pollenkörner sind paltocolpat. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen, der vier Samenanlagen enthält. Der fadenförmige Griffel endet in zwei elliptischen oder langgestreckten und abgeflachten Narben

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Die kugelförmigen oder beinahe kugelförmigen Kapselfrüchte sind zweikammerig mit vier oder selten auch acht Fächern und enthält vier Samen. Die Samen sind unbehaart, warzig oder ruminiert, geflügelt oder fein behaart.

Die Gattung Jacquemontia wurde 1834 durch Jacques Denys Choisy aufgestellt. Synonyme für Jacquemontia Choisy sind: Emulina Raf., Lobake Raf., Thyella Raf., Montejacquia Roberty, Schizojacquemontia (Roberty) Roberty.

Die Gattung Jacquemontia gehört zur Tribus Jacquemontieae innerhalb der Familie Convolvulaceae.

Die Gattung Jacquemontia ist in der Neotropis und Paläotropis weitverbreitet.

Es gibt 100 bis 110 Jacquemontia-Arten:

Jan Knothe

Jan Knothe (* 13. Februar 1912 in Warschau

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; † 19. Dezember 1977 in Warschau) war ein polnischer Architekt, Grafiker und Dichter.

Knothe studierte an der Warschauer Technischen Universität im Fach Architektur. Während des Zweiten Weltkriegs war er als Kriegsgefangener im Offizierslager II C bei Dobiegniew inhaftiert. Dort nahm er rege am Kulturleben des Lagers teil. Er verfasste eine Serie von Gedichten über Warschau und eine Übersetzung des Ramayana in Versform, die allerdings bei der späteren Lagerevakuierung verlorenging. Mit Stanislaw Michalski fertigte er Holzschnitte, Exlibris und Stempel an.

Nach dem Krieg gehörte Knothe zu den wichtigsten Architekten beim Wiederaufbau des zerstörten Warschaus. Seine Wettbewerbsvorschläge (häufig gemeinsam mit anderen Architekten) wurden in den Nachkriegsjahren vielfach ausgezeichnet. Dazu gehörten Projekte für das Gebäude des Industrieministeriums, zum Zentralgebäude von Społem, zur Bahnhofsstation des Okęcie-Flughafens oder zur Rekonstruktion der Alexander-Kirche.

Zusammen mit den Architekten Henryk Stamatello, Józef Sigalin

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, Stanisław Jankowski und Zygmunt Stępiński entwarf er die realisierte Schnellstrasse Trasa W–Z, das sozrealistische MDM-Viertel und das monumentale Gebäude des Landwirtschaftsministeriums in Warschau.

Bekannt war Knothe für sein zeichnerisches Talent. Projekte konnte er überzeugend illustrieren. Neben vielen anderen Werken versah er auch den Sechsjahresplan zum Aufbau Warschaus (Sześcioletni Plan Odbudowy Warszawy), der 1950 im Verlag Książka i Wiedza erschien, mit Zeichnungen und Ansichten. Am Lehrstuhl für Zeichnen bei der Architekturfakultät an der Politechnika wirkte er unter Zygmunt Kamiński eine zeitlang als Assistent.

Knothes Vermächtnis als Grafiker ist umfangreich und nicht auf architektonische Themen beschränkt. Unter Tausenden angefertigter Zeichnungen befinden sich solche in Werken von Konstanty Ildefons Gałczyński, Władysław Jan Grabski („Saga o Jarlu Broniszu“) und Jan Dobraczyński („Mocarz“, „Skąpiec Boży“, „Najeźdzcy“). Auch illustrierte er Plakate. Über mehrere Jahrzehnte veröffentlichte Knothe außerdem Essays und Illustrationen – meist zu Warschau – in Titeln wie „Stolica“, „Problemy“ und „Polska“. Er entwickelte einen besonderen Zeichenstil – Dickichte dünner Federstriche und Schwärme runder Punkte.

Für seine Leistungen wurde Knothe mit dem Ritterkreuz des Orden Polonia Restituta dem Order Sztandaru Pracy sowie dreimal mit dem Staatlichen Kunstpreis 1

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. Klasse (Państwowa Nagroda Artystyczna I stopnia) ausgezeichnet.

Ringer-Bundesliga 2008/09

Die Ringer-Bundesliga 2008/09 ist die 45. der Geschichte der Ringer-Bundesliga. 24 Mannschaften kämpften in drei regionalen Vorrundengruppen und in einer Play-off-Runde um die deutsche Meisterschaft.

Die Saison beginnt in allen drei Staffeln am 13. September. Die Hinrunde endet am 18. Oktober, die Rückrunde beginnt bereits eine Woche später am 25. Oktober und endet am 6. Dezember 2008. Die Endrunde begann schließlich am 13. Dezember.

Das Finale wurde am 24. Januar und 31. Januar 2009 ausgetragen. Wie in den zwei Jahren zuvor standen sich wieder der 1. Luckenwalder SC und der KSV Köllerbach im Finale gegenüber. Köllerbach gewann den Heimkampf mit 23:16 und wurde nach der 19:21-Niederlage im Rückkampf zum dritten Mal in Folge deutscher Mannschaftsmeister im Ringen.

Mit einem Vorsprung von zwei Punkten schaffte der SV Wacker Burghausen die Meisterschaft in der Staffel Süd. Am Ende geschlagen geben mussten sich die Ringer des KSV Aalen 05. Aufsteiger ASV Nendingen gelang der Klassenerhalt

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. Den Abstieg antreten musste der SV St. Johannis 07. Der Sportverein aus Nürnberg konnte keinen Punkt holen. Selbst gegen Nendingen, die sonst keine Punkte holen konnte, verlor St. Johannis zweimal.

SV Germania Weingarten hieß der Meister der Staffel Süd. Die Badener setzten sich am Ende in der Tabelle um vier Punkte gegen den amtierenden deutschen Meister KSV Köllerbach durch. Ohne Sieg und Punkt blieb der TV Aachen-Walheim. Die Ringer des Aufsteigers blieben bei 14 Kämpfen ohne Punkterfolg und hatten am Ende 6 Punkt Rückstand zum KSV Ketsch.

In der Nordstaffel gelang wie erwartet dem Vizemeister 1. Luckenwalder SC der Durchmarsch. Mit 14 Siegen aus 14 Kämpfen distanzierten die Top-Ringer aus Brandenburg den ASV Hof mit acht Punkten Vorsprung auf Platz zwei. Punktgleich mit Hof war noch die KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt. Der TRV Berlin belegte den vierten Rang. Den Abstieg in die 2. Bundesliga musste der PSV Rostock antreten, der immerhin vier Punkte aus der Saison mitnahm und am Ende nur zwei Punkte hinter dem KFC Leipzig lag.

16 Mannschaften qualifizierten sich für die Endrunde.

Die Vorkämpfe fanden am 13. Dezember und 14. Dezember statt. Die Rückkämpfe fanden am 20. Dezember und 21. Dezember statt.

(Anmerkung: Die jeweils erstgenannten Mannschaften hatten im Vorkampf Heimrecht, die in fett gesetzten Mannschaften qualifizierten sich für das Viertelfinale.)

Die Viertelfinal-Vorkämpfe wurden am 27. Dezember ausgetragen. Die Rückkämpfe am 3. Januar 2009.

Die Vorkämpfe des Halbfinale fanden am 10. Januar statt. Die Rückkämpfe wurden am 17. Januar ausgetragen.

Im Finale kam es zur Neuauflage der Endkämpfe der letzten beiden Jahre. Köllerbach konnte beide Finals für sich entscheiden.

Die Finalkämpfe finden am 24. Januar und am 31. Januar statt. Köllerbach hatte im ersten Kampf Heimrecht.

Den ersten Kampf in der Hermann-Neuberger-Halle konnte der KSV Köllerbach mit 23:16 für sich entscheiden. Wesentliche Stützen dieses doch recht deutlichen Sieges waren Andrij Shyyka, der seinen Gegner mit technischer Überlegenheit besiegte, aber auch Wladimir Togusow und Jan Fischer die jeweils 3:0 Punkte für den KSV holten. Für Luckenwalde gelang dies Eusebiu Diaconu und dem Schweden Jalmar Sjöberg.

Den Rückkampf in der Luckenwalder Fläminghalle entschied der Gastgeber für sich. Allerdings reichte das 21:19 nicht louboutin sale, um die 16:23-Niederlage aus dem Hinkampf wettzumachen. Somit wurde Köllerbach zum dritten mal in Folge deutscher Mannschaftsmeister im Ringen.

In der Saison 2008/09 standen folgende Kämpfer im Kader des deutschen Meisters KSV Köllerbach:

Kevin Müller, Wladimir Togusow, Timo Badusch, Gleb Banas, Andrej Shyyka, Jan Fischer, Georgi Sredkow (BUL), Daniel Skulski (POL), Wenelin Wenkow (BUL), Ismail Redzhep (BUL), Georg Harth, Konstantin Schneider, Petar Kasabow (BUL), Marek Sitnik (POL) und Dimitar Kumtschew (BUL).

1964/65 | 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/00 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13 | 2013/14 | 2014/15 | 2015/16

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