Reibitz

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Reibitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Löbnitz im Landkreis Nordsachsen des Freistaates Sachsen. Der Ort wurde am 1. Dezember 1993 nach Löbnitz eingemeindet and hooped football socks.

Der Ortsteil Reibitz liegt südlich von Löbnitz zwischen Delitzsch im Westen und Bad Düben im Osten am Bach Leine.

Reibitz am Leinebach wurde erstmals am 6. Juni 1222 in der altsorbischen Form Ryvica erwähnt. Bereits um 1350 ist eine Zugehörigkeit zum markgräflich-meißnischen Distriktus Delitzsch erwähnt, welcher um 1445 als kurfürstlich-sächsische Pflege Delitzsch und ab 1503 als Amt Delitzsch im Leipziger Kreis des Kurfürstentums Sachsen erwähnt wird. 1669 wurde erstmals das Rittergut in Reibitz erwähnt. Von 1670 bis zur Enteignung 1945 besaß es die Familie Vitzthum von Eckstädt.

Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam Reibitz 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt. Im Zuge der Kreisreform in der DDR 1952 wurde Reibitz dem Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig zugeteilt.

Reibitz wurde am 1. Dezember 1993 nach Löbnitz eingemeindet. Mit diesem kam der Ort 1994 zum Landkreis Delitzsch und 2008 zum Landkreis Nordsachsen.

Durch den Ort verläuft die B 183a.

Bockwindmühle: Die historische Bockwindmühle stand ursprünglich in Werbelin und wurde dort 1844 errichtet. Sie war bis 1950 als Mahlmühle, danach noch bis ca. 1960 als Schrotmühle in Betrieb top college uniforms. Als das gesamte Dorf 1990 für den Braunkohletagebau Delitzsch Süd-West aufgegeben wurde, erwarb der Landkreis Delitzsch die Mühle, ließ sie demontieren und 1994/95 auf dem Gelände des Schullandheims Reibitz originalgetreu wiederaufbauen. Die inzwischen rekonstruierte und funktionstüchtige Mühle wird seitdem als touristische Attraktion und zu Bildungszwecken genutzt.